Mittwoch, 21. Oktober 2020
Notruf: 112

Ausbildung Retten von Personen aus Schadensstellen

Bubenreuth, 25. Januar 2020

Damit die Handgriffe im Ernstfall sitzen, werden die Baiersdorfer Helferinnen und Helfer laufend im Umgang mit den Gerätschaften der Einsatzfahrzeuge geschult und intensiv ausgebildet. Um das Retten von Personen aus Schadensstellen zu üben, machten sich beim Ausbildungsdienst am Samstag, den 25. Januar 2020, die Bergungsgruppe, die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung sowie die Fachgruppe Schwere Bergung mit GKW I, Sprinter, Unimog-Kran mit Tandemanhänger und LKW auf den Weg zu einem Fabrikgelände in Bubenreuth.

Mit Leitern, der Schleifkorbtrage, Seilen und Spanngurten übten die Bergungsgruppe und die Fachgruppe Schwere Bergung intensiv in zwei Gruppen den Aufbau und die Ausführung der Schiefen Ebene und des Leiterhebels. Bei der Schiefen Ebene wird die verunglückte Person auf einer „Leiterrutsche“ auf Erdgleiche gebracht. Ist eine waagerechte Lage des Patienten nötig, dann kann der, ebenfalls aus Leitern und der Schleifkorbtrage bestehende, Leiterhebel eingesetzt werden. Beide Methoden eignen sich sowohl zum Retten von Personen aus Höhen als auch aus Tiefen. Beim mehrmaligen Aufbau im Laufe der Ausbildung variierten die Einsatzkräfte einzelne Parameter und optimierten somit situativ das Vorgehen beim Aufbau und der Ausführung von Schiefer Ebene und Leiterhebel. Innerhalb dieses Themenabschnitts durfte die Grundlagenwiederholung im Umgang mit Schleifkorb, Bergeschleppe, Bergetuch und Krankentrage natürlich nicht fehlen.

Ein weiterer Ausbildungsinhalt für diesen Dienst lag in der Einweisung der Helferinnen und Helfer in die Bedienung und die Besonderheiten des neuen hydraulischen Rettungssatz der Fachgruppe Schwere Bergung.

Die Baiersdorfer Kranführer trainierten beim Kranen schwerer Lasten ihre Fertigkeiten bei der Bedienung des Unimog-Krans. Höhentauglichkeit war im Anschluss beim Einsatz des Arbeitskorbes gefragt. Beim zielgenauen Manövrieren des Arbeitskorbes an bestimmte Objekte, wie Schornsteine, Dachrinnen oder Fenster, konnten die Kranführer ihr Geschick unter Beweis stellen.

Die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung richtete vor Ort unter anderem einen kleinen „Pausenraum“ ein und beheizte diesen. Hier konnten sich die THWler, die bei frostigen Temperaturen übten, bei Kaffee und Tee aufwärmen.

Die Baiersdorfer Fachgruppe Sprengen nutze auf dem Unterkunftsgelände die Dienstzeit zur Wartung und Pflege der Fachgruppenausstattung.

Die Baiersdorfer Helferinnen und Helfer zeigten bei diesem Samstagsdienst großes Interesse an den unterschiedlichen Ausbildungsinhalten und Dienstthemen. Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft einer gemeinsamen Abschlussbesprechung konnte der vielseitige Dienst am späten Nachmittag beendet werden.

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