Montag, 11. Dezember 2017
Notruf: 112

Retten und Bergen aus schwerem Gelände

Rathsberg, 18. September 2015

Kurz nach Dienstbeginn am Freitag, den 19. September 2015 um 18:06 Uhr, wurde die Jugendgruppe des Ortsverbandes Baiersdorf in ein Waldstück in der Nähe von Rathsberg „alarmiert“.

Nach einem lokalen Sturmereignis wurden hier zwei Personen vermisst. Umgehend rückten 18 Junghelferinnen und Junghelfer mit GKW I, PKW OV und MTW zur Einsatzstelle aus.
Am Einsatzort angekommen, wurde sofort mit der Erkundung begonnen. Hierfür drang ein Trupp, gesichert mit Absturzsicherung, entlang eines Steilhanges in den dichten Wald vor. Parallel zur Erkundung wurde das Gelände auf Grund der hereinbrechenden Dunkelheit großflächig ausgeleuchtet. Um den Zugang in das Waldstück zu erleichtern, wurde durch die Junghelfer am Steilhang eine schiefe Ebene errichtet. Diese sollte darüber hinaus später als Transportweg für die verletzten Personen dienen.
Nach nur wenigen Minuten konnte der Erkundungstrupp eine unter einem Baumhaus eingeklemmte und stark am Kopf blutende Person ausfindig machen. Schnell war die Person mittels Bergebeil und Bolzenschneider befreit und konnte erstversorgt werden. Im Anschluss wurde der Verletzte im Schleifkorb liegend über die schiefe Ebene aus dem Wald hinaus transportiert und an den Rettungsdienst übergeben.
Die Suche nach der zweiten vermissten Person gestaltete sich schwieriger, da diese tiefer im Wald im dichten Geäst unter einem Baum begraben lag. Nachdem diese Person durch die Jugendlichen gefunden und erstversorgt war, konnte sie mit Hilfe von Hebekissen aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Der schonende Transport zum Rettungsdienst erfolgte dann mit Hilfe einer 40 m langen Seilbahn, die zuvor über eine lange und tiefe Schlucht errichtet wurde.

Nach der erfolgreichen und schnellen Rettung der beiden vermissten Personen konnte die Übung beendet werden. Bei dieser Rettungsübung konnten die Baiersdorfer Junghelferinnen und Junghelfer ihr in vielen Ausbildungen erlerntes Können zeigen und beweisen, dass sie gemeinsam in der Lage sind anspruchsvolle und körperlich anstrengende Aufgaben zu bewältigen.

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