Samstag, 21. April 2018
Notruf: 112

Klassik am See, Summerbreak, JBO

Dechsendorf, 25. Juli - 01. August 2004

Von Montag, den 25. Juli 2004, bis am Sonntag, den 1. August 2004, waren ca. 15 Helfer des THW Ortsverbandes Baiersdorf Tag und Nacht mit der Stromversorgung am Dechsendorfer Weiher zum Betrieb der bühnentechnischen Anlagen und der großflächigen Ausleuchtung des Festivalgeländes und der angrenzenden Großparkplätze beschäftigt.

Am Dienstagabend begannen einige THW Helfer damit, das Gelände zusammen mit den Kollegen des THW Ortsverbandes Erlangen, die die Trinkwasserversorgung sicherstellten, auszukundschaften und sich zum effektiven Vorgehen am darauf folgenden Tag zu beraten.

Am Mittwochmorgen fuhren die Baiersdorf Helfer zusammen mit dem LKW, dem Ducato, dem VW-Bus, dem 200 kVA Aggregat und einem 165 kVA Aggregat vom Ortsverband Fürth in Richtung Dechsendorf ab. In Dechsendorf begann dann der Zeltaufbau, da das THW über Nacht vor Ort blieb. Noch am Mittwoch begann das THW damit, die Stromversorgung aufzubauen, Kabel zu verlegen und die wichtigsten Verbraucher mit Strom zu versorgen.

Da am Donnerstagabend schon das erste Konzert stattfinden sollte, musste bis dahin eine fehlerfreie Stromversorgung gewährleistet sein. Am Donnerstag mussten dann die Hauptversorgungsleitungen - zum Teil auch als Freileitungen durch Bäume - verlegt werden, damit gegen Abend das Konzert „Klassik am See“ stattfinden konnte. Die Kollegen des Ortsverbandes Erlangen waren damit beschäftigt, Trinkwasserschläuche zu verlegen und die Wasserversorgung sicherzustellen. Ebenso musste ein Sanitärcontainer an einen mehrere hundert Meter entfernten Hydranten angeschlossen werden.

Am darauf folgendem Tag fand dann „Summerbreak 2004“ statt, hierfür musste das THW weitere Kabel verlegen, da ein umfangreicher Gastronomiebereich geplant war.

Der letzte Veranstaltungstag fand unter dem Banner der Erlanger Kultband JBO statt, die ihr 15. Jubiläum feierte. Da das Konzert bis spät in die Nacht andauerte, wurde der Abbau auf den nächsten Tag verschoben. Sonntagmittag konnten dann, nachdem alles Material wieder auf den LKWs verlastet war, die Helfer des THW Ortsverbandes Baiersdorf nach fünf Tagen Vollzeiteinsatz in ihren wohlverdienten Feierabend gehen.


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