Donnerstag, 21. Juni 2018
Notruf: 112

65 Tonnen humanitäre Hilfe für Charkiw

Charkiw, 22. April - 06. Mai 2006

Auch dieses Jahr fuhr wieder ein Hilfstransport in die Partnerstadt Nürnbergs, nach Charkiw/Ukraine. Der Konvoi brachte diesmal 65 Tonnen humanitärer Hilfsgüter – darunter Krankenhausbetten und -einrichtung, Matratzen, Spielzeug und hydraulische Rettungsscheren – nach Charkiw, die dort einer psychiatrischen Klinik, einem Waisenhaus, der Feuerwehr und dem Katastrophenschutz zugute kamen.

Am 22. April 2006 machten sich insgesamt 17 ehrenamtliche Helfer unter Leitung von Christa Pörnbacher mit 7 LKW-Gliederzügen und 2 Kleinfahrzeugen aus den Ortsverbänden Baiersdorf, Erlangen, Markt Schwaben, Neustadt/Aisch, München, Dillingen, Rosenheim und Fürth auf den Weg in die 2500 km entfernte Stadt auf. Nach 4 Tagen Fahrtzeit mit Stationen in Oppeln, Hrebenne und Shitomir konnten die Hilfsgüter unter den Augen des Zolls an den Bestimmungsorten entladen werden.

Nach einem kurzen Ausflug nach Odessa, rief wieder die Pflicht, denn es mussten noch diverse offizielle Termine abgearbeitet werden. So lud das Katastrophenschutzministerium die THW-ler nach einer Blumenniederlegung zu Ehren der Bewältigung der Tschernobyl-Katastrophe zu einer Ausstellung „20 Jahre Tschernobyl” ein. Dort wurde eindrucksvoll gezeigt, mit welchen Mitteln und wie verzweifelt damals versucht wurde, der Katastrophe Herr zu werden. Im Anschluss folgte dann ein Treffen mit den Führungsgremien der Feuerwehr, bei der auch lokale Medienvertreter anwesend waren. Bei mehreren Besuchen in Waisenhäusern und Kliniken, die bei vorhergehenden Hilfstransporten schon bedacht worden waren, konnte man sich dann persönlich von der Notwendigkeit der Hilfe aber auch vom erfolgreichen Einsatz der Hilfsgüter überzeugen.

Doch nach kurzen zwei Wochen musste dann die Rückfahrt durch die frühlingshaften Weiten der Ukraine nach Hause angetreten werden, wo man dann am 06. Mai 2006 geschafft aber wohlbehalten wieder in der Heimat angekommen ist. Vom 23. September bis 2. Oktober startete noch einmal ein LKW mit Anhänger aus dem Ortsverband Baiersdorf, beladen mit 8,5 t Hilfsgütern, nach Charkiw, sich einem Hilfstransport aus Celle anschließend


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