Montag, 26. Juni 2017
Notruf: 112

Retten von Personen aus Höhen und Tiefen

Bubenreuth, 13. Januar 2017

Beim ersten Ausbildungsdienst im neuen Jahr am Freitag, den 13. Januar 2017, stand für die Baiersdorfer THWler so einiges auf dem Plan. Während die Helferinnen und Helfer des Zugtrupps ihr Wissen im Bereich Führungsgrundsätze und Grundlagen des Meldewesens auffrischten, trainierten die zwei Bergungsgruppen das Retten von Personen aus Höhen und Tiefen.

Für diese Ausbildung verlagerten die Baiersdorfer Bergungsgruppen nach Dienstbeginn auf ein Fabrikgelände in Bubenreuth. Nachdem das Gelände mit Hilfe von diversen Scheinwerfern und dem Lichtmast des GKW I ausgeleuchtet war, trainierten die Bergungshelfer ausgiebig das Retten aus Höhen und Tiefen:

Mit Leitern, der Schleifkorbtrage, Seilen und Spanngurten übten die Baiersdorfer THWler synchron in zwei Gruppen den Aufbau und die Ausführung der Schiefen Ebene und des Leiterhebels. Bei der Schiefen Ebene wird die verunglückte Person auf einer „Leiterrutsche“ auf Erdgleiche gebracht. Ist eine waagerechte Lage des Patienten nötig, dann kann der, ebenfalls aus Leitern und der Schleifkorbtrage bestehende, Leiterhebel eingesetzt werden. Beide Methoden eignen sich sowohl zum Retten von Personen aus Höhen als auch aus Tiefen.
Zum Abschluss der Ausbildungseinheit stand für beide Bergungsgruppen eine kleine Übung auf dem Programm. Es galt jeweils eine vermisste Person zu finden und zu retten. Nachdem die Person erstversorgt war, erfolgte die Rettung durch Ablassen des Schleifkorbs über zwei parallele Leitern auf Erdgleich.

Parallel zum Ausbildungs- und Übungsgeschehen der zwei Bergungsgruppen befasste sich eine dritte Gruppe intensiv mit Höhenrettung aus Gebäuden mit Hilfe des Einsatz-Gerüst-System (EGS) und des Höhenrettungsgerätes (Rollgliss). Hierfür errichteten die THWler mittels EGS den Anschlagrahmen, den Delta-Ausleger und den Einspann-Ausleger, die alle samt als Fixpunkt für das Rollgliss dienen. Danach ließen sich die Helfer das Spektakel nicht entgehen und seilten sich mittels Rollgliss aus ca. 9 m Höhe entlang der Hauswand ab.

Die Baiersdorfer THWler zeigten großes Interesse an dieser vielseitigen Bergungsgruppenausbildung und haben ihr Wissen im Bereich des Rettens von Personen aus Höhen und Tiefen für diverse Einsatzszenarien weiter vertieft.

 

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