Sonntag, 30. April 2017
Notruf: 112

Ausbildung an Seilwinde, Greifzug und Co.

Baiersdorf, 26. Februar 2016

Am vergangenen Ausbildungsdienst, am Freitag, den 26. Februar 2016, stand für die Baiersdorfer THWler das Thema „Bewegen von Lasten mit Hilfe von Seilwinden, Greifzug (Mehrzweckzug) und Kettenzug“ auf dem Ausbildungsplan. An zwei Stationen wurde den Baiersdorfer Helferinnen und Helfern der Umgang mit den entsprechenden Gerätschaften trainiert:

Station 1: Bewegen von Lasten mit Greifzug und Kettenzug
Einer Einführung über die physikalischen Grundlagen beim Bewegen von Lasten folgte die Gerätekunde. Hier stand neben dem korrekten und sicheren Umgang mit Greifzug (15 kN/ 16 kN (1,5 t/ 1,6 t)) und Kettenzug (7,5 kN (0,75 t) und 35 kN (3,5 t)) u.a. die Pflege und Wartung im Fokus. Nachdem die THWler auch die Besonderheiten beim Anschlagen von Lasten und beim Errichten von Fixpunkten besprochen hatten konnte mit der Praxis begonnen werden.
Als erste Aufgabe galt es mit dem Greifzug eine Last von 5 t horizontal zu bewegen. Hierfür lenkten die Baiersdorfer Helferinnen und Helfer das Zugseil mittels Klappkloben und Doppelkloben dreimal um, um ein viersträngiges Seilsystem zu erhalten.
In der zweiten Aufgabe musste eine Last mit Greifzug bzw. Kettenzug aus einem 4 m tiefen Kanalschacht gehoben werden. Hierfür errichteten die Baiersdorfer THWler mit dem EGS (Einsatzgerüstsystem) über dem Schacht einen Dreibock, lenkten das Zugseil des Greifzugs mit Hilfe des Klappklobens um und hoben so die Last aus dem Kanalschacht.
Als dritte Aufgabe galt es eine in einem Anhänger verunglückte Person zu Retten. Hierfür errichteten die Baiersdorfer Helferinnen und Helfer mit dem EGS einen Zweibock. Nachdem der Zweibock mit dem Greifzug abgespannt war, konnte die Person mit dem Rollgliss (Abseilgerät) und Greifzug aus dem Anhänger „gekrant“ und erfolgreich gerettet werden.

Station 2: Betrieb der Seilwinden von GKW I und Unimog-Kran
Einer kurzen theoretischen Einführung über den Aufbau der Frontseilwinde des Baiersdorfer Unimogs (50 kN (5 t); Länge: 80 m) und der im Fahrgestell eingebauten hydraulische Seilwinde des GKW I (direkt 50 kN (5 t); umgelenkt 100 kN (10 t); Länge vorne: 60 m; Länge hinten: 30 m) folgte die Praxisausbildung. Die Baiersdorfer THWler trainierten die Inbetriebnahme sowie, mit Hilfe diverser Lasten, den sicheren Umgang mit den Seilwinden.

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