Mittwoch, 23. Mai 2018
Notruf: 112

CBRN-Bereichsausbildung im Regionalstellenbereich Nürnberg

Rothenburg/ Baiersdorf, 14./ 15. und 21./ 22. April 2018

An zwei Wochenenden im April fand in den THW Ortsverbänden Rothenburg ob der Tauber und Baiersdorf die Bereichsausbildung Atemschutz – Teil 2 (CBRN) des Regionalstellenbereiches Nürnberg statt. In der 24-stündigen Ausbildungseinheit wurden Helferinnen und Helfer aus den Ortsverbänden Baiersdorf, Dinkelsbühl, Erlangen, Nürnberg und Rothenburg auf Einsätze bei CBRN-Lagen vorbereitet. CBRN-Gefahren stehen für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren, früher als ABC-Gefahren bezeichnet.

Schwerpunkt biologische, radiologische und nukleare Gefahren

Am ersten Wochenende vom Samstag, den 14. April 2018, bis Sonntag, den 15. April 2018, fand die CBRN-Bereichsausbildung im Ortsverband Rothenburg statt. Der Schwerpunkt lag hierbei auf den biologischen sowie radiologischen und nuklearen Gefahren. In zwei spannenden Vorträgen von Vertretern des Gesundheitsamtes Ansbach sowie des Veterinäramtes Ansbach wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die biologischen Gefahren sensibilisiert. Die Aspekte der radiologischen und nuklearen Gefahren wurden neben theoretischen Vorträgen in Mess- sowie Einsatzübungen vertieft.

Schwerpunkt Dekon-P und chemische Gefahren

Am zweiten Wochenende vom Samstag, den 21. April 2018, bis Sonntag, den 22. April 2018, fand die CBRN-Bereichsausbildung im Ortsverband Baiersdorf statt. An diesem Wochenende lag der Schwerpunkt beim Besuch des ABC-Dienstes des Landkreises Erlangen-Höchstadt sowie bei den chemischen Gefahren. Hierfür besichtigten die Helferinnen und Helfer am Samstag die umfangreiche Ausstattung des ABC-Zuges des Landkreises Erlangen-Höchstadt. In mehreren Stationen wurden den THWlern durch die Mannschaft des ABC-Zuges unter anderem das Fahrzeug sowie die Ausstattung des Gerätewagens Dekontamination Personal (GW Dekon-P), der Gerätewagen ABC (GW ABC), umfangreiche Messausstattung, verschiedenste Schutzanzüge sowie das Vorgehen bei der Dekontamination von Verletzten detailliert erklärt und vorgeführt.
Der Themenkomplex der chemischen Gefahren wurde sowie theoretisch als auch praktisch in Mess- und Einsatzübungen detailliert behandelt.

Unter anderem waren folgenden Themenkomplexe Inhalt der 24-stündigen CBRN-Bereichsausbildung:

  • Grundlagen des CBRN-Einsatzes
  • Eigenschaften und Wirkung von CBRN-Stoffen
  • Quellen, Freisetzung und Ausbreitung sowie Nachweis von CBRN-Stoffen
  • Kennzeichnung und Erkennen von Gefahrstoffen- und Gütern
  • Sicherheits- und Schutzmaßnahmen sowie persönliche Schutzausstattung
  • Einsatztaktik des THW im CBRN-Einsatz
  • Gerätekunde
  • Korrektes und vollständiges Ankleiden der Schutzanzüge
  • Aufbau und Betrieb der Not-Dekontaminationsschleuse
  • Auskleiden durch Anwendung der Schmutzigmann-Saubermann-Methode
  • Erkunden, Eindämmen, Retten und Bergen in realistischen Einsatzübungen

Durch die umfangreiche Ausbildung wurden die Teilnehmer der Bereichsausbildung auf Einsätze mit CBRN-Gefahrenlagen vorbereitet.

Ein besonderer Dank gilt Dr. Franziska Lenz vom Gesundheitsamt Ansbach sowie Dr. Ralf Zechmeister vom Veterinäramt Ansbach für die interessanten Vorträge im Bereich biologischer Gefahren. Darüber hinaus bedanken wir uns herzlich bei den Kameradinnen und Kameraden vom ABC-Zug des Landkreises Erlangen-Höchstadt für die interessante Vorstellung der Technik und den regen Erfahrungsaustausch.

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